DENKSPUR / NICHT VON DER STANGE
Technologie.
Gesellschaft.
Und was wir
daraus machen.
Ich bin Walter Trückl. Ich baue mit aktueller KI, Sprache, Bildern und Code. Gern dort, wo Disziplinen sich in die Quere kommen. Mich interessiert, was daraus wird – und was es mit uns macht.
SEITENWEGE ERLAUBT

Neugier weit darüber hinaus.
Die Möglichkeiten.
Und ihre Folgen.
Ich will wissen, was neue Technik kann. Also arbeite ich damit. Und frage weiter: Wer entscheidet? Wer wird abhängig? Wer räumt hinterher auf? Begeisterung und Widerspruch passen bei mir auf dasselbe Blatt.
Ein guter Entwurf lässt Menschen Handlungsspielraum. Er muss sich auch daran messen lassen, was er verbraucht, wem er nützt und was er im Zusammenleben verändert.
Meine Gedanken dazuIdeen brauchen
eine Werkbank.
Skizzen, Sätze, Code. Ich forme Ideen, bis man etwas mit ihnen anfangen kann: ansehen, verstehen, anklicken, weiterdenken. Manchmal muss dafür erst etwas auseinander.
Meine Masterarbeit.
LLMs in der Logopädie
Ein Sprachmodell kann viel sagen. Aber was davon hilft in der Logopädie? In meiner Masterarbeit untersuche ich, wie LLMs therapeutische Arbeit unterstützen können und welche Verantwortung dabei bei der Fachperson bleibt.

Versuche mit
Substanz.
Prototypen, frühe Konzepte und fachliche Fragen aus meiner Arbeit. Manche sind weiter gediehen, andere bleiben eine Skizze mit guten Gründen. Aufklappen und nachsehen.
01PrototypingKI-Assistenz für Wissensarbeit
Prototypen für die Wissensarbeit im therapeutischen Alltag: recherchieren, Gedanken ordnen, Formulierungen prüfen und Materialideen entwickeln.
Die Frage dahinter
Wo entlastet Assistenz – und wo muss eine Entscheidung bei der Fachperson bleiben?
Was hängen bleibt
Ein flüssiger Satz ist noch kein verlässlicher Inhalt. Assistenz wird erst brauchbar, wenn sich Ergebnisse prüfen lassen und Datenschutz sowie fachliche Kontrolle mitgedacht sind.
02Konzepte & AustauschEin Raum ist noch kein Austausch
Frühe Konzepte für digitale Orte, an denen Menschen aus Gesundheitsberufen Wissen und Erfahrungen teilen können.
Die Frage dahinter
Was bringt Menschen dazu, Wissen und Erfahrung miteinander zu teilen?
Was hängen bleibt
Eine Plattform kann viele Funktionen haben und trotzdem leer bleiben. Vertrauen, ein guter Anlass und Platz im Arbeitsalltag lassen sich nicht nachträglich als Button einbauen.
03Praxis & DatensystemeWas in ein Datenfeld passt
Ich beschäftige mich damit, wie digitale Systeme therapeutische Arbeit abbilden: in Datenfeldern, Begriffen und gemeinsamen Standards.
Die Frage dahinter
Was wird sichtbar – und was geht verloren, wenn wir fachliche Wirklichkeit standardisieren?
Was hängen bleibt
Gemeinsame Standards helfen Systemen, einander zu verstehen. Die Wirklichkeit muss trotzdem hineinpassen. Mich interessiert die Stelle, an der ein sauberes Datenfeld eine wichtige Nuance verschluckt.
Am Gedanken arbeiten.
Und an seiner Form.
Wissen wird nicht verständlicher, nur weil es auf einer Folie steht. Ich arbeite an Worten, Bildern und Abläufen, die einen Zugang öffnen. Was muss erklärt werden? Was kann ein Bild zeigen? Was begreift man erst beim Ausprobieren?
Kürzen, setzen, zeichnen, verwerfen. Ein Satz muss stimmen, eine Anordnung etwas erklären. Aus dieser Detailarbeit entstehen Vorträge, visuelle Einstiege und digitale Experimente – mit Respekt vor dem, was sich nicht einfach vereinfachen lässt.
Gedanken setzen.
Zwischenräume lassen.
Bitte die Buchstaben
anstoßen.
Hier gerät der Satz in Bewegung. Buchstaben kippen, Kugeln hüpfen, es klingt. Was dabei herauskommt, hat die Schwerkraft mitzuentscheiden.
therApIe neu denken
Physik, Musik und ein wenig kontrollierter Unfug.
Mit Maus, Touch oder Tastatur · Klang nach deinem StartEin Experiment aus meiner früheren Website. Hat den Umbau überlebt. Die Buchstaben müssen da durch.
Neu ist ein Anfang.
Kein Argument.
Neue Technik. Auf die Werkbank.
Ich arbeite mit aktuellen KI-Modellen und Werkzeugen, baue damit und prüfe, was sie tatsächlich können. Mich interessiert auch die Stelle, an der die beeindruckende Demo im Alltag ins Stolpern kommt.
Was lässt sich damit anders machen?
Bauen, testen, genauer hinsehen.
Woran erkenne ich, ob es trägt?
Ein gutes Ergebnis muss mehr als gut aussehen.
Neugierig
geblieben.
Mein beruflicher Ausgangspunkt ist die Logopädie, ergänzt durch Health Assisting Engineering. Die Arbeit mit Menschen prägt meinen Blick: genau zuhören, Sprache ernst nehmen und bemerken, wenn eine technisch saubere Lösung am Leben vorbeigeht.
Auf meinem gedanklichen Schreibtisch liegen KI, Philosophie, Gemeinwohl und ökologische Kreisläufe ziemlich nah beieinander. Ich lese, zeichne, programmiere und verbinde Dinge, die selten im selben Regal stehen.
Im Kopf darf es
quer wachsen.
Eine gute Frage ist
ein guter Anfang.
Eine Idee, die noch keinen passenden Ordner hat? Eine Frage zu KI, Gestaltung oder unserem Zusammenleben? Schreib mir. Unfertige Gedanken sind willkommen.
walter@trueckl.atLinkedIn-Profil ansehen