DENKSPUR / NICHT VON DER STANGE

Technologie.
Gesellschaft.
Und was wir
daraus machen.

Ich bin Walter Trückl. Ich baue mit aktueller KI, Sprache, Bildern und Code. Gern dort, wo Disziplinen sich in die Quere kommen. Mich interessiert, was daraus wird – und was es mit uns macht.

OFFENE FRAGEN
SEITENWEGE ERLAUBT
Gezeichnetes Porträt von Walter Trückl
Wurzeln in der Gesundheit.
Neugier weit darüber hinaus.
Was beim Machen mitläuft

Die Möglichkeiten.
Und ihre Folgen.

Ich will wissen, was neue Technik kann. Also arbeite ich damit. Und frage weiter: Wer entscheidet? Wer wird abhängig? Wer räumt hinterher auf? Begeisterung und Widerspruch passen bei mir auf dasselbe Blatt.

Ein guter Entwurf lässt Menschen Handlungsspielraum. Er muss sich auch daran messen lassen, was er verbraucht, wem er nützt und was er im Zusammenleben verändert.

Meine Gedanken dazu
Denken · Entwerfen · Machen

Ideen brauchen
eine Werkbank.

Skizzen, Sätze, Code. Ich forme Ideen, bis man etwas mit ihnen anfangen kann: ansehen, verstehen, anklicken, weiterdenken. Manchmal muss dafür erst etwas auseinander.

Forschung · 2024

Meine Masterarbeit.

Large Language Models

LLMs in der Logopädie

Ein Sprachmodell kann viel sagen. Aber was davon hilft in der Logopädie? In meiner Masterarbeit untersuche ich, wie LLMs therapeutische Arbeit unterstützen können und welche Verantwortung dabei bei der Fachperson bleibt.

Illustriertes Skizzenbuch: Praxis, Technologie und Mensch; Kontext entscheidet.
Gedanken, noch nicht festgeschraubt. / Illustration
Blätter von der Werkbank

Versuche mit
Substanz.

Prototypen, frühe Konzepte und fachliche Fragen aus meiner Arbeit. Manche sind weiter gediehen, andere bleiben eine Skizze mit guten Gründen. Aufklappen und nachsehen.

01PrototypingKI-Assistenz für Wissensarbeit

Prototypen für die Wissensarbeit im therapeutischen Alltag: recherchieren, Gedanken ordnen, Formulierungen prüfen und Materialideen entwickeln.

Die Frage dahinter

Wo entlastet Assistenz – und wo muss eine Entscheidung bei der Fachperson bleiben?

Was hängen bleibt

Ein flüssiger Satz ist noch kein verlässlicher Inhalt. Assistenz wird erst brauchbar, wenn sich Ergebnisse prüfen lassen und Datenschutz sowie fachliche Kontrolle mitgedacht sind.

KI-Assistenz · therapeutische Praxis · Prototypen
02Konzepte & AustauschEin Raum ist noch kein Austausch

Frühe Konzepte für digitale Orte, an denen Menschen aus Gesundheitsberufen Wissen und Erfahrungen teilen können.

Die Frage dahinter

Was bringt Menschen dazu, Wissen und Erfahrung miteinander zu teilen?

Was hängen bleibt

Eine Plattform kann viele Funktionen haben und trotzdem leer bleiben. Vertrauen, ein guter Anlass und Platz im Arbeitsalltag lassen sich nicht nachträglich als Button einbauen.

Wissenstransfer · Vernetzung · Plattformideen
03Praxis & DatensystemeWas in ein Datenfeld passt

Ich beschäftige mich damit, wie digitale Systeme therapeutische Arbeit abbilden: in Datenfeldern, Begriffen und gemeinsamen Standards.

Die Frage dahinter

Was wird sichtbar – und was geht verloren, wenn wir fachliche Wirklichkeit standardisieren?

Was hängen bleibt

Gemeinsame Standards helfen Systemen, einander zu verstehen. Die Wirklichkeit muss trotzdem hineinpassen. Mich interessiert die Stelle, an der ein sauberes Datenfeld eine wichtige Nuance verschluckt.

Interoperabilität · Terminologien · fachliche Perspektiven
eEin weiteres Projekteigenleben.Von Natur aus seltsam. Ein Kuriositätenkabinett über den menschlichen Körper. Mit Quellen und gelegentlichem Stirnrunzeln.
Wissenschaftskommunikation & Gestaltung

Am Gedanken arbeiten.
Und an seiner Form.

Wissen wird nicht verständlicher, nur weil es auf einer Folie steht. Ich arbeite an Worten, Bildern und Abläufen, die einen Zugang öffnen. Was muss erklärt werden? Was kann ein Bild zeigen? Was begreift man erst beim Ausprobieren?

Kürzen, setzen, zeichnen, verwerfen. Ein Satz muss stimmen, eine Anordnung etwas erklären. Aus dieser Detailarbeit entstehen Vorträge, visuelle Einstiege und digitale Experimente – mit Respekt vor dem, was sich nicht einfach vereinfachen lässt.

Ein Thema aus meiner ArbeitLarge Language Models in MTD-BerufenVortrag beim MTD-Forum · 2024
WissenbekommtGestalt.

Gedanken setzen.
Zwischenräume lassen.

Satzprobe. Mit sichtbaren Handgriffen.
Mit Code gebaut · zum Ausprobieren

Bitte die Buchstaben
anstoßen.

Hier gerät der Satz in Bewegung. Buchstaben kippen, Kugeln hüpfen, es klingt. Was dabei herauskommt, hat die Schwerkraft mitzuentscheiden.

therApIe neu denken

Physik, Musik und ein wenig kontrollierter Unfug.

Mit Maus, Touch oder Tastatur · Klang nach deinem Start

Ein Experiment aus meiner früheren Website. Hat den Umbau überlebt. Die Buchstaben müssen da durch.

Was mich beschäftigt

Neu ist ein Anfang.
Kein Argument.

Neue Technik. Auf die Werkbank.

Ich arbeite mit aktuellen KI-Modellen und Werkzeugen, baue damit und prüfe, was sie tatsächlich können. Mich interessiert auch die Stelle, an der die beeindruckende Demo im Alltag ins Stolpern kommt.

  • Was lässt sich damit anders machen?

    Bauen, testen, genauer hinsehen.

  • Woran erkenne ich, ob es trägt?

    Ein gutes Ergebnis muss mehr als gut aussehen.

Kurz zu Walter

Neugierig
geblieben.

Mein beruflicher Ausgangspunkt ist die Logopädie, ergänzt durch Health Assisting Engineering. Die Arbeit mit Menschen prägt meinen Blick: genau zuhören, Sprache ernst nehmen und bemerken, wenn eine technisch saubere Lösung am Leben vorbeigeht.

Auf meinem gedanklichen Schreibtisch liegen KI, Philosophie, Gemeinwohl und ökologische Kreisläufe ziemlich nah beieinander. Ich lese, zeichne, programmiere und verbinde Dinge, die selten im selben Regal stehen.

Im Kopf darf es
quer wachsen.

Wenn die Idee funktioniert: Für wen wird dann etwas besser?

Eine gute Frage ist
ein guter Anfang.

Eine Idee, die noch keinen passenden Ordner hat? Eine Frage zu KI, Gestaltung oder unserem Zusammenleben? Schreib mir. Unfertige Gedanken sind willkommen.

walter@trueckl.atLinkedIn-Profil ansehen
Schreib mir
Forschung

LLMs in der Logopädie

Meine Masterarbeit fragt, wie Large Language Models in der logopädischen Arbeit sinnvoll eingesetzt werden können. Ausgangspunkt sind die Menschen, die damit arbeiten sollen.

Ich verbinde therapeutische Anwendungsfelder mit nutzerzentrierter Gestaltung und Prototyping. Entscheidend sind Qualität, Datenschutz und fachliche Kontrolle: Was hilft im Alltag, und wo braucht es ein klares Stopp?

Dieser Einblick beschreibt die Forschungsfrage. Er ist keine klinische Empfehlung und belegt keine therapeutische Wirkung.